Auf in den Iran

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Da wir selbst mit unserem Kangoo das Internet hier überholen können, kommen jetzt erst die Bilder für Iran, sorry. Videoupload probieren wir gerade, sieht aber schlecht aus :-(

Eins konnten wir nach 2,5h Internet-Cafe (immerhin klimatisiert) einstellen, hurra.

Kurzum: nach dem kleinen Exkurs ins Thema militärische Sperrgebiete haben wir sicher und ohne größere Probleme die Grenze von der Türkei in den Iran passiert. Freiwillige “Abfertigungshelfer” versuchten, uns ständig die Papiere zu entreissen und diese ins nächste Stempelhäuschen zu bringen, um damit die im Nachhinein gestellte Forderung von 5$ rechtfertigen zu können. Fast gab´s einen auf die Backe. Wir konnten auch eine Haftpflichtversicherung erwerben, vielleicht ist es aber aber nur ein Los von der staatlichen Fernsehlotterie.

Im nächsten Ort dann Geld tauschen, da man im Iran keinerlei Kreditkarten nutzen kann (alle Banken dafür in den USA). Geld ist so eine Sache im Iran. Offiziell und alte Währung ist Rial, die hat fünf Nullen, aber irgendwann wurde eine Null dann weggenommen, so hat man Toman. Wenn man also für sein Brot 1000 Toman zahlen soll, muss man einen Schein mit 10.000 hinlegen, so dass man sich erst einmal überrumpelt fühlt. Toman werden aber auch gerne mal durch 1000 dividiert ausgewiesen.

Rechenbeispiel zum Lernen:
Ein Brot für 10 Toman, man kann aber auch 10.000 Toman sagen. Sind dann 100.000 Rial.

Ergo: man fragt ständig “Rial, Toman?” Und zählt händevoll die Millionen!

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Posted by Fritz

Zwei Freunde, ein Abenteuer. Team Fritz fährt von London in die Mongolei. 20.000 Kilometer über die schlechtesten Straßen der Welt. In einem undenkbar ungeeigneten Auto. Für einen guten Zweck.